Oh wow, Du auch? Hier?!

Aktualisiert: 29. Jan 2020


Weisheit und Achtsamkeit in der Führungsposition

Ob heute oder morgen, hier oder dort, Westen oder Osten, die Suche nach Wahrheit, Sinn, Bestimmung und Leichtigkeit prägt immer mehr das Denken und die Handlungen der Menschen und somit auch der CEO’s und anderen Business Leaders.

Kein Wunder, dass TED Talks um 1984 den Anfang machten und man sich nun vor allem in den USA zu teuren und ausgebuchten Wisdom 2.0 Konferenzen trifft und wächst. Zu Beginn war es noch ein "Hoffentlich sieht mich hier niemand der mich kennt..." oder ein "oh wow, Du auch? Hier?" und heute gehört es schon eher zum guten Ton. Denn zu den Speakern dieser Wisdom 2.0 Konferenzen gehören unter anderem Unternehmensgründer von Facebook, Twitter oder eBay, ebenso wie Lehrmeister unterschiedlichster Institutionen und Neurowissenschaftler.

Bewusstsein, Gelassenheit, Dankbarkeit, Mitgefühl, Verletzlichkeit und Achtsamkeit sind Schlagwörter die nicht mehr nur in der Esoterik Ecke einer Buchhandlung gefunden werden. Sie stossen vermehrt auf grosse und breite Akzeptanz und Integration in allen sozialen Schichten.


Zur Ruhe kommen

Vor etwa 20 Jahren hat man einen grossen Zuwachs von Marathon Läufern beobachten können, nun kommen diese langsam zur Ruhe und reagieren sich nicht mehr nur beim Joggen ab, sondern können auch einfach mal stillsitzen, stillstehen oder stillgehen. Der Wettbewerb gegen die Zeit oder die eigene Bestleistung steht beim Meditieren nicht auf der To-do Liste. Es geht nicht darum sich mit anderen zu messen oder ums besser sein. Es geht einfach nur um's sein. Der Druck kann abfallen.


Wobei geht es denn nun genau?

Es geht um das Finden von Klarheit, Orientierung und dem persönlichen Weg. Ein starker Wille alleine reicht heute nicht mehr aus, um Unternehmen und Mitarbeitende effizient und mit Leichtigkeit zu führen. Es wird immer mehr von Mindful Leadership geschrieben und gesprochen und einige berühmte Damen und Herren machen es und leben es vor. Was haben diese Menschen mit Meditation erreicht und warum bin ich so verrückt nach diesem Thema? Beweise!!

Die American Psychological Association (APA) hat einige empirisch durchgeführte Studien zusammengefasst, in welchen die positiven Einflüsse wie folgt aufgezeigt werden:


  • Weniger Nachsinnen Wieviel Zeit vergeuden wir täglich mit dem Überdenken von Themen auf welche wir keinen Einfluss mehr oder überhaupt Einfluss haben. «Wenn der Bus keine Verspätung gehabt hätte, dann wäre ich bestimmt genug früh zum Interview gekommen….»