Stagnation oder gönn deiner Stirn doch mal ne Pause


Gönn deiner Stirn doch mal ne Pause

Heute mehr denn je wird Meditation als Entspannungsmethode eingesetzt und kommt auch in verschiedenen Psychotherapien zum Einsatz. Einfach gesagt: Es handelt es sich bei der Meditation um eine Achtsamkeits- und/oder Konzentrationsübung.

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass regelmäßiges Meditieren bei gesundheitlichen Problemen wie zum Beispiel Bluthochdruck, hohem Blutzuckerspiegel, hohen Cholesterinwerten, Stress und Angstzuständen helfen kann. Dazu verbessert sie die Gehirnaktivität und macht stressresistenter also Resilient. Und jetzt kommt’s: Der Mensch braucht Stress um auf Höchstleistung zu kommen um entweder ein Ziel zu erreichen oder vor einer Bedrohung, zum Beispiel einem Säbelzahntiger, zu flüchten. Dieser Stress soll aber wieder abklingen sobald das Ziel erreicht wurde oder die Flucht erfolgreich war. Ist heute leider nicht mehr ganz so einfach, da wir nach jedem Ziel wieder ein weiteres zu erfüllen haben oder zwei, oder drei Ziele nebeneinander. Nun hat man ja aber die Wahl. Ich kann ein Leben leben, das kein - und damit meine ich Null - Stress erlaubt. Dann sprechen wir von Stagnation, und das ist wie leblos oder bewusstlos sein. Viel Spass dabei. Wählt man nicht die Stagnation, sondern möchte ein Leben mit Erfüllung und vielen Zielen, brauchen wir etwas das uns wieder runter bringt und uns wieder mehr uns selber fühlen lässt.


Ein Teil meines Rezepts um wieder runterzukommen, quasi um zu Überleben in der heutigen Zeit und das zudem noch ziemlich glücklich: Meditation! Und was bringt Dir Meditation jetzt also im Alltag? Wir leben ja nicht alle im Zen Kloster… Nachfolgend findest Du ein paar Argumente, falls Dir das oben stehende noch zu wenig Fleisch am Knochen war: sorgt für Ruhe, sprich Pause hinter der Stirn Im normalen Wachzustand denken wir pausenlos nach. Unsere Gedanken kreisen ständig. Manchmal bewusst, aber meistens feiern unsere Gedanken eine riesige Silvesterparty in unserem Hirn. An und für sich ist das ganz normal. Unser Geist ist ständig in Bewegung und dein Gehirn ständig auf „on“. Allerdings kann das ständige Gedankenkreisen heftigen Stress auslösen, da es uns unter anderem an unsere To-do-Liste erinnert ohne dass wir eine tatsächliche To-do-Liste führen oder es kann uns nachts um den Schlaf bringen. Da kann Dir Meditation helfen mal die Mute-Taste zu drücken. Es geht dabei nicht um das Entfernen der Gedanken aber um die Gedanken loszulassen. Wir kreieren unsere Gedankenwelt selber.


Meditation erhöht Bewusstsein und Konzentration Es gibt verschiedene Meditationstechniken, eine davon ist, sich voll auf seinen Atem zu konzentrieren. Durch den Fokus auf den eigenen Atem wird man in den aktuellen Moment geholt. Vergangene Sorgen und zukünftige Pläne verblassen. Alles was zählt ist das Jetzt. Auf diese Weise wird der eigene Geist trainiert bei einer Sache zu bleiben und zwar ohne Ablenkung. Das fördert die Konzentrationsfähigkeit und lässt uns über die Zeit präsenter, klarer und bewusster leben.


Meditation unterstützt den Stressabbau Während einer Meditation sinken der Blutdruck und der Puls. Es entsteht ein wunderbares Nebenprodukt: die Entspannung. Neben dem Geist kommt auch der Körper zur Ruhe. Wenn wir körperlich gestresst sind, ist der Auslöser in unseren Gedanken zu suchen. Zum Beispiel: Stehen wir vor einer wichtigen Prüf